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Wachstum und Innovation – wer zahlt die Rechnung?
Spannende Einblicke in Nachfolgesituationen und Unternehmensfinanzierung.
Mitte Februar brachten BayBG und das Familienunternehmen-Netzwerk ALPHAZIRKEL einen hochkarätigen Mix interessanter Unternehmerpersönlichkeiten, Investoren und weitere Vertreter der Finanzbranche zusammen. Thema des Unternehmerabends: „Wachstum und Innovation – wer zahlt die Rechnung?“
Familienunternehmen benötigen Kapital, um neue Märkte zu erschließen, international zu wachsen oder in Innovationen zu investieren. Wo kann dieses Kapital herkommen? Minderheitsbeteiligungen, Partnerschaften mit externem Eigenkapital oder Mezzanine-Lösungen bieten differenzierte Wege, Wachstum zu ermöglichen und gleichzeitig unternehmerische Kontinuität zu sichern.
Moderiert von Dr. Albert M. Geiger, Managing Partner Alphazirkel, sprachen Unternehmer, Beteiligungsgesellschaften und Vertreter der Finanzbranche über ihre Erfahrungen mit gelungenen und nicht so gelungenen Finanzierungen.
PANEL 1: Wachstum finanzieren, ohne die Unabhängigkeit zu verschenken
Mit Dr. Geiger diskutierten:
Chris Boehm-Tettelbach (Gründer und Geschäftsführer | Surftown GmbH)
Christian Fritsch (Founder & Managing Partner | ELF Capital Group)
Katharina Vogt (Leiterin der Region Bayern Süd-Ost Corporates | UniCreditBank GmbH)
Dr. Heike Wenzel (Geschäftsführende Gesellschafterin | WENZEL Group GmbH & Co. KG)
Die teilnehmen Unternehmer gaben spannende Einblicke und teilten ihre Erfahrungen – positive wie negative. Die Diskussion zeigte, wie unterschiedlich die Erwartungen im Gesellschafterkreis sein können – und wie wichtig es ist, Finanzierungsmodelle zu wählen, die diesen unterschiedlichen Interessen Raum geben.
PANEL 2: Wandel stemmen, wenn Struktur und Gesellschafterlogik sich verändern
Andreas Gebhardt (Geschäftsführender Gesellschafter | SMAIIA GmbH)
Philipp Haindl (Co-Founder | Sevest & Serafin Unternehmensgruppe)
Dr. Hans Liebler (Geschäftsführer | Lenbach Capital GmbH)
Peter Pauli (Sprecher der Geschäftsführung | BayBG)
Worin unterscheiden sich Private Equity, strategische Investoren und unternehmerische Investoren wirklich – und woran erkennt man den richtigen Partner? Die Panelteilnehmer, oft selbst auch Unternehmer, sprachen über ihre Entscheidungen und diskutierten über die unterschiedliche Interessen im Gesellschafterkreis. Es wurde deutlich: Private Equity-Investoren, strategische Partner und bankenbasierte Finanzierung wirken jeweils nach eigener Logik. Keine Lösung ist per se besser oder schlechter – entscheidend ist die Passung zur Unternehmensstrategie, zur Governance-Struktur und zum Zeithorizont der Eigentümerfamilie.
Fazit
Wachstum und Innovation benötigen Kapital. Doch es gibt viele Wege, dieses Kapital zu strukturieren. Partnerschaften auf Augenhöhe, klare Rollenverteilungen und ein gemeinsames Verständnis von Ziel und Tempo sind zentrale Erfolgsfaktoren.
Die Veranstaltung zeigte, wie konstruktiv und offen Familiengesellschafter, Finanzierer und Investoren heute miteinander diskutieren und wie vielfältig die Möglichkeiten sind, unternehmerisches Wachstum nachhaltig zu finanzieren.
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